Aluminium eloxieren – erster Schritt: Reinigen und Beizen

Rohes Aluminium entwickelt beim Kontakt mit Sauerstoff natürlicherweise eine dünne Aluminiumoxidschicht. Das reicht jedoch nicht, um ein Objekt zuverlässig vor Korrosion zu schützen. Verlässlich ist dagegen das chemische Anodisieren, auch bekannt als Aluminium eloxieren. Dieser mehrstufige Prozess wird hier vorgestellt. Erster Schritt ist die Vorbereitung der Werkstücke: Reinigen und Beizen. Die gründliche Vorbereitung ist die Basis für ein erfolgreiches Anodisieren.

Vor jedem chemischen Prozesse steht eine gründliche Reinigung. Denn Fett- und Ölflecke würden das Aluminium vor der Beize abschirmen. Damit die Beize überall einwirken kann, müssen sämtliche Verschmutzungen entfernt werden. Dazu werden handelsübliche wirksame Reinigungsmittel benutzt.

Der nächste Schritt ist das Beizen. Dabei werden die Aluminiumobjekte in ein Bad mit Säuren oder ätzenden Laugen gehängt. Üblicherweise werden hierfür Salpetersäure, Flusssäure oder Natronlauge verwendet. Beizmittel sollten auch mit Blick auf die jeweilige Aluminium-Legierung ausgewählt werden. Durch das Beizen wird die natürliche Aluminiumoxidschicht der rohen Profile komplett entfernt. Außerdem wird so die Oberfläche noch besser geglättet. Das Beizen bereitet die Aluminiumobjekte auf den Eloxierprozess vor.

 

Arbeitsschutz beachten

Für den optimalen Erfolg ist es wichtig, dass diese Vorstufe gründlich, aber auch fachkundig ausgeführt wird. Fehler können Schäden an den Werkstücken zur Folge haben. Eine qualifizierte Werkstatt mit zeitgemäßer professioneller Ausstattung ist deshalb die richtige Adresse. In unserer modernen Anlage in Tornesch verarbeiten wir mehrere Millionen Teile pro Jahr. Zum Schutz unserer Mitarbeiter verfahren wir im Umgang mit Chemikalien nach den höchsten Sicherheitsstandards.

Nach dem Reinigen und Beizen sind die Werkstücke bereit für die nächsten Schritte: Eloxieren, Färben und Versiegeln.